„Wilhelm Schmied (1910−1984) – Vergessene Schätze. Stadt- und Landschaftsansichten“ — Osthalle
Wilhelm Schmied war ein bedeutender Maler und Grafiker, der in Dresden geboren wurde und im Mansfelder Land seine künstlerische Heimat fand. Nach handwerklicher Ausbildung und künstlerischer Weiterbildung entwickelte er sich als Autodidakt zum freischaffenden Künstler in der DDR mit wachsender Anerkennung ab den 1950er Jahren. Seine Werke, geprägt von Industrielandschaften, Stadtansichten und Darstellungen des arbeitenden Menschen, spiegeln eindrucksvoll die Verbindung von Mensch, Arbeit und Umwelt wider. Schmied blieb stets nah an den Menschen, öffnete sein Atelier für Interessierte und engagierte sich intensiv in der Nachwuchsförderung. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Nationalpreis der DDR und den Kunstpreis der DDR. Heute gilt er als wichtiger Vertreter der deutschen Kunst nach 1945.